Land und Leute:
Nigeria zählt, wenn man die Natur genauer betrachtet, zu den wohl schönsten Ländern dieses Planeten. Viele verschiedene Landschaften und Naturwunder zeigen sich hier in einer unglaublichen Pracht. Besuchen sollte man auf jeden Fall die bewaldeten Regionen an den Ufern der grossen Ströme, die Mangrovenwälder im Nigerdelta und natürlich die Wüste im Hinterland.
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Landschaften:
Die Lebensadern Nigerias sind die beiden grossen Ströme des Landes - der Niger und der Benue. Diese beiden Flüsse durchziehen das ganze Land und zählen zu den wasserreichsten Süsswasserreservoirs der Erde.
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Bevölkerung:
Wie in vielen afrikanischen Staaten verstehen sich die Menschen in Nigeria als Teil eines Stammes. Zu den grössten und einflussreichsten Ethnien in diesem Land gehören die Hausa und Fulbe. Die Hausa sind eine sehr grosse Bevölkerungsgruppe und sind über mehrere Länder verteilt.
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Geschichte:
Afrika ist die Wiege der Menschheit, und auch in Nigeria findet man unzählige Zeugnisse aus der Frühzeit unserer Spezies. Vor mehr als 10.000 Jahren gab es hier schon grössere Siedlungen, und noch vor den Griechen wurden hier die ersten befestigten Städte gegründet.
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Politik:
Die politische Lage in Nigeria hat sich seit dem Ende der Abacha-Diktatur merklich gebessert. Vor allem das Verhältnis zur internationalen Staatengemeinschaft ist nicht mehr so angespannt, wie gegen Ende der 90er Jahre. Man ist Mitglied in den verschiedensten internationalen Organisationen, darunter dem Commonwealth, OPEC, OIC und der Afrikanischen Union.
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Wirtschaft:
Die Grundlage der Nigerianischen Wirtschaft bildet der Rohölexport, auf den auch ein Grossteil der Staatseinnahmen entfällt. Im globalen Vergleich ist Nigeria der sechstgrösste Erdölproduzent, und viele internationale Investoren sind bereit hier zu investieren.
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Strom- und Wasserversorgung:
Die Stromversorgung in Nigeria ist unzureichend, und die Kapazität der vorhandenen Kraftwerke viel zu gering. Es kommt sehr häufig zu Stromausfällen, die sich über mehrere Stunden hinziehen können. Viele Hotels und andere Wohnungen haben aus diesem Grund einen eigenen Dieselgenerator, der in den Ausfallzeiten die Stromnutzung gewährleistet.
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Infrastruktur:
Die Infrastruktur in Nigeria entspricht zwar nicht europäischen Standards, aber für afrikanische Verhältnisse sind sie überdurchschnittlich. Durch den Wirtschaftsboom, der in den 70er Jahren auf Grund des Erdöls ausgelöst wurde, konnte man sehr viel Geld in die Infrastruktur investieren.
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Klima in Nigeria:
Das Klima ist in Nigeria stark davon abhängig, in welchem Teil des Landes man sich aufhält. Im Norden herrscht ein Wüstenklima vor, welches sehr trockene Luft mit sehr hohen Temperaturen verbindet. Die Niederschlagsmenge in dieser Region ist sehr gering, und Temperaturen von über 50°C sind in den Sommermonaten keine Seltenheit.
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Natur:
Die Fauna und Flora in Nigeria kann man anhand der beiden grossen Klimaräume des Landes unterscheiden. Auf der einen Seite gibt es die Wälder und Sümpfe mit ihrer üppigen Vegetation, und auf der anderen Seite gibt es die Savannen, die ebenfalls einen reichhaltigen Lebensraum darstellen.
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Nationalparks:
Um die Natur zu schützen wurden in Nigeria Nationalparks eingerichtet, die auch zu den beliebtesten Touristenzielen zählen. Besonders erwähnenswert ist hier zum Beispiel der Kainji-Nationalpark, der um den Kainji-Stausee herum gelegen ist.
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