Strom- und Wasserversorgung in Nigeria

 

Die Stromversorgung in Nigeria ist unzureichend, und die Kapazität der vorhandenen Kraftwerke viel zu gering. Es kommt sehr häufig zu Stromausfällen, die sich über mehrere Stunden hinziehen können. Viele Hotels und andere Wohnungen haben aus diesem Grund einen eigenen Dieselgenerator, der in den Ausfallzeiten die Stromnutzung gewährleistet. In ländlichen Gegenden ist ein Anschluss an das Stromnetz nicht gewährleistet. Die Netzspannung beträgt in Nigeria 230 Volt, und die Netzfrequenz wurde auf 50 Hertz festgelegt. Dies entspricht denselben Normen wie in Deutschland, nur der Netzstecker hat eine andere Form. Ein einfacher Adapter lässt die in Deutschland üblichen Geräte vollständig betriebsbereit werden.

Die Wasserversorgung ist für afrikanische Verhältnisse nicht schlecht, jedoch nicht mit europäischen Standards zu vergleichen. In den Städten gibt es im Allgemeinen ein gut funktionierendes Netz. Wenn man weit von einer Stadt entfernt ist, muss man das Wasser meist aus einem Tiefbrunnen empor pumpen. Von diesem Wasser können verschiedene Gefahren ausgehen. Vor allem das Risiko von Infektionskrankheiten ist relativ hoch. Deshalb sollte man das Wasser aus einer nicht sicheren Quelle immer abkochen und damit die Krankheitserreger abtöten.

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